Archiv der Kategorie 'Allgemein'

NPD Kundgebung / Sternplatz Döbeln 27.09.15

Am Sonntag, den 27.09. um 16 Uhr, ruft die NPD Mittelsachsen zu einer Kundgebung am Sternplatz auf. Motto der ganzen Sache ist „Gesetze anwenden: Asylschmarotzer konsequent abschieben!“.
Das wollen wir nicht so stehen lassen! In der Vergangeheit waren die Neo-Nazis in Döbeln sehr aktiv. Sie fielen am meisten dadurch auf, dass sie Flyer sowie Sticker in Döbeln verteilten, die mit rassistischer Hetze bestückt waren.
Dies geschieht natürlich von Mitgliedern die im Umfeld der NPD- und JN Mittelsachsen aktiv sind. Diese Aktionen teilten sie auf der Facebook-Seite JN Mittelsachsen. Stefan Trautmann, der NPD Stadrat aus Döbeln, spielt dabei eine große Rolle.

In Zeiten wie diesen, wo die Gesellschaft eindeutig nach rechts tendiert und Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte an der Tagesordnung sind, finden wir es notwendig uns entschlossen und mit allen Mitteln dagegen zustellen!
Kein Platz für Rassismus in Döbeln und anderswo!

Kommt am Sonntag zahlreich nach Döbeln und sorgt dafür das den Rassist_innen kein Gehör geschenkt wird!
REFUGEES WELCOME

ddd

GIDA Demo / Döbeln 20.07.2015

In den letzten Jahren versuchten vor allem rechtsextreme Personen aus der JN Sachsen, welche in Döbeln wohnhaft sind, eine jährliche Demonstration in der Stadt zu etablieren. Nun ist eine angeblich “bürgerliche” Bewegung, welche jedoch klar rassistisch ist, auch in Döbeln angekommen.
Die Gruppe “Döbeln wehrt sich” verbreitete in den letzten Monaten nur über das Internet und per Flugblatt ihre fremdenfeindliche Meinung. Jetzt wollen sie den Schritt auf die Straße wagen. Mithilfe von “GIDA-Regional”, welche zuletzt in Wurzen, Eilenburg und Borna ihre Demonstrationen abhielten, soll am kommenden Montag auch Döbeln der Platz dieses traurigen Schauspiels werden. Dafür ist eine “Kundgebung mit anschließendem Spaziergang” für 19 Uhr auf dem Obermarkt angemeldet. “GIDA-Regional” will nach dem ausgebliebenen Erfolg des leipziger Ablegers LEGIDA versuchen, in den Städten in der Nähe von Leipzig zu werben. 
Über PEGIDA und die Ableger in diversen Städten wurde bereits viel berichtet, was auch für die döbelner Gruppierung zutrifft. Es wird versucht, dass rassistisches Gedankengut sich noch mehr in der Gesellschaft verankert, indem die Schuld für unterschiedliche Missstände auf Menschen aus anderen Nationen übertragen werden. 
Dass rassistische Veranstaltungen wie diese leider schon zum Alltag in Deutschland gehören, darf nicht einfach hingenommen werden. Schon beim ersten Versuch, sich in Döbeln zu etablieren, sollten die Rassisten auf Widerstand stoßen. Auch nachdem das letzte Halbjahr von diversen *GIDA-Veranstaltungen negativ geprägt wurde, dürfen wir Personen mit menschenfeindlichen Meinungen nicht die Straßen überlassen. 
Kommt deshalb am 20.07. nach Döbeln. Gegenkundgebungen sind geplant. Informationen dazu folgen hier!

UPDATE: 18 UHR Wettinpark Döbeln
WIR SEHEN UNS!
Alerta!

SCHLUß MIT DER RASSISTISCHEN HETZE!
REFUGEES WELCOME
Antifa Rdl 2015

08.Mai – Auf nach Freital!

Freital: Ein sächsisches Lichtenhagen?

Seit 2 Monaten demonstriert in Freital auch ein Ableger der Pegida: “Frigida”.

Man trifft sich auf dem “Platz des Friedens”, hält “pegidatypische” Reden* und ruft zum “friedlichem” Protest auf der Straße auf. Die Sächsische Zeitung schrieb über die letzte Demonstration, dass “600 asylkritische Bürger” in Freital demonstrierten. Frank Richter (Direktor Sächsische Landeszentrale für politische Bildung/wohnt in Freital) setzt die Proteste mit Pegida in Dresden gleich und zeigt auch noch Verständnis für diesen. Diese Aussagen sind, wenn man sich die Ereignisse der letzten Wochen (seit dem es die “Bürgerbewegung” gibt) anschaut, überhaupt nicht tragbar. Die Realität sieht wesentlich finsterer aus:

1. Demo – 1500 Teilnehmer – Ausbruch aus der Demo + Gerenne in Richtung der Unterkunft + Angriff auf Polizisten
2. Demo/Marsch: Teilnehmer brüllen “Wir wollen ins Hotel”, “Grillen, Grillen!” & “Wir wollen keine Asylantenschweine!”.
CDU Veranstaltung zum Thema Asyl musste wegen massiver Drohungen abgesagt werden. Linker Stadtrat wurde bedroht und verletzt. Aufrufe zu täglichen Spontandemos vor der Unterkunft. Gründung einer Bürgerwehr nächtlicher Angriff auf die Unterkunft mit Steinen – Geflüchteter wurde am Kopf verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Fotodokumentation vom Leben der Bewohner (Gang zur Sporthalle usw.) aus umliegendem Haus/etc. Attacke auf Fotographen, Böllerattacke auf die Unterkunft.

Die Verbindung der Orga zu NPD/JN & natürlich Bachmann/Pegida liegen auf der Hand. Rufe des “Nationalen Widerstandes” sind in Freital auch nicht zu überhören – im Vergleich zu Dresden marschieren hier die hart ideologischen Neonazis. Die Verharmlosung der Proteste + der dazugehörigen Geschehnisse und die Untätigkeit bezüglich dieser Lage von Seiten der Stadt, Politikern & Behörden ist einfach nur gefährlich.

Es besteht dringender Handlungsbedarf! Es kann nicht sein, dass Neonazis ihrem Hass ungestraft freien Lauf lassen, zu Straftaten aufrufen, und ihre “Spontis” unmittelbar vor dem Heim ohne Polizei abhalten können. Während man anscheinend mal wieder auf dem rechten Auge blind zu sein scheint, werden Antifa-Gruppen festgesetzt, Personalien kontrolliert, Platzverweise ausgesprochen und von Seiten der Polizei Falschmeldungen, bezüglich des Stattfindens der Frigida-Demonstration gegenüber den Gegendemonstranten, verbreitet werden. SPD & CDU müssen angesichts dieser Lage dringend ihre Haltung zu Pegida überdenken und anfangen zu handeln, bevor wir in Sachsen ein weiteres Rostock-Lichtenhagen haben!

1. Demonstration für Weltoffenheit und Toleranz in Freital am 8.Mai ab 18 Uhr, Treffpunkt: Toom-Baumarkt in Freital-Deuben.

Gemeinsame An- & Abreise aus/nach Dresden: Infos bei bekannten Netzwerken.

Döbelner NPD-Stadtrat beteiligt an Randalen am 1.Mai in Weimar

Neonazis attackierten am 1. Mai in Weimar eine Gewerkschafts-Kundgebung. Unter ihnen der Döbelner NPD-Stadtrat Stefan Trautmann.
Der Döbelner NPD-Stadtrat Stefan Trautmann ist in Weimar unangenehm aufgefallen. Er war Teil einer etwa 50 Mann starken Gruppe, die am 1. Mai eine Kundgebung des DGB attackiert hatte.

Quelle: Döbelner Allgemeine Zeitung

23.04.2015 Ankunft der ersten Flüchtlinge in Roßwein

Am Donnerstag, den 23. April kommen die ersten der geplanten 100 Flüchtlinge in Roßwein an und ziehen in das ehemalige Hochschulgebäude.

Zufällig fällt dieser Termin auf einen Donnerstag.
Zum dritten Mal veranstaltet an einem Donnerstag die rassistische, fremdenfeindliche Menschenansammlung um den Organisator Jens Tamke eine Kundgebung auf dem Markt und jammert danach mit einem sogenannten „Spaziergang“ um ihre deutsche Identität. NPD -Kader Stefan Trautmann aus Döbeln kennt Jens Tamke anscheinend gut und ist bei den Kundgebungen vor Ort, offensichtlich stört das auch niemanden der über einhundert besorgten Bürger.

Nicht nur deswegen ist es notwendig, am Donnerstag ab 15 Uhr in Roßwein zu sein. Vor dem ehemaligen Hochschulgebäude wird es eine Kundgebung geben, um den Flüchtlingen ein möglichst angenehmes Ankommen zu ermöglichen!

Lasst es nicht dazu kommen, dass rassistische Wutbürger eine Möglichkeit bekommen, ihre Hetze am Tag der Ankunft der Flüchtlinge auszuleben!

Bis dahin!